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Begriff Definition
@

"@" steht für das englische Wort "at" (deutsch: "bei", gesprochen "ät"im Fachjargon auch "Klammeraffe"). Das "@" ist ein reserviertes Zeichen im URL-Schema und verknüpft eine Zugangskennung mit der Hostadresse. Beispiel dafür ist eine eMail-Adresse: kontakt @ IT-Christiansen.de

Account

Englische Bezeichnung für "Konto". Zugangsberechtigung zu Datenbanken, Netzwerken und Mailboxen für eine explizite Person. Der Name der zugangsberechtigten Person ist auf dem Zugangscomputer eingetragen. Die Identifikation des Benutzers geschieht bei der Einwahl über die sog. User-ID (auch: Username, Benutzerkennung; vgl. dort) und ein Passwort (Kennwort), das nur der Benutzer kennt.

Acrobat

Programmpaket von Adobe, mit dessen Hilfe Dokumente beliebiger Art gestaltet und plattformübergreifend, elektronisch veröffentlicht werden können - unter Beibehaltung des ursprünglichen Aussehens. Zum Erstellen der Dokumente wird der Acrobat Distiller benötigt und zum Lesen der Acrobat Reader, der kostenlos bei Adobe gedownloadet werden kann.

Active Directory

Active Directory ist ein skalierbarer, hierarchischer Verzeichnisdienst zur zentralen Verwaltung aller für das Netzwerk relevanten Ressourcen. Dieses leistungsfähige Instrument versteht den Umgang mit Netzen unterschiedlichster Arten und Größen. Bei Netzwerken, die sich über mehrere Standorte ausdehnen, oftmals auf verschiedene Länder oder gar Kontinente verteilt sind, ist es nicht mehr praktikabel, die Ressourcen dort zu verwalten, wo sie physikalisch vorhanden sind. Die Ressourcen, von denen hier die Rede ist, können beispielsweise Dateien, Verzeichnisse, Drucker und Scanner sein, im weiteren Sinne aber auch Benutzer und Benutzergruppen. Diese wichtige Anforderung an einen Verzeichnisdienst - die zentrale Verwaltung von Ressourcen - erfüllt das Active Directory. Es dient gewissermaßen als zentraler Informationsspeicher der Netzwerkumgebung in einer verteilten Form und befreit von der Abhängigkeit der physikalischen Standorte.

Active Server Pages (asp)

Technologie von Microsoft, um in HTML-Seiten ausführbaren Programmtext zu integrieren, der beim Seitenaufruf vom Webserver ausgeführt wird, um den Inhalt der angeforderten Seiten zu beeinflussen (z.B. online abrufbare Datenbanken). Zur Programmierung wird in der Regel JScript oder VB-Script verwendet. Eine ähnliche (jedoch inkompatible aber dafür plattformübergreifende) Technologie wird mit PHP verfolgt.

ActiveX

ActiveX ist eine Entwicklung von Microsoft, welche die Freigabe von Informationen zwischen Anwendungen erleichtert und die Einbettung beliebiger Objekte (Video, Sound,...) in fremden Dokumenten wie z.B. Web-Seiten erlaubt: Programme werden vom Server auf den Rechner des Surfers übertragen und dort ausgeführt. Der Pferdefuß des Systems ist die Datensicherheit: jedesmal wenn Daten aus dem Internet geladen werden, ist eine Einschleppung von Viren oder anderen schädlichen Programmen generell nicht zu verhindern - programmiert als ActiveX Applet, können solche Eindringlinge Macht über das ganze System gewinnen.

Admin-C

Admin-C steht für "administrativer Kontakt".Verantwortliche Autorität einer Domain.

Administrator

Bezeichnung für den Systemverwalter in einem Netzwerk. Er hat uneingeschränkte Zugriffsrechte und ist für die Verwaltung und Betreuung des Netzwerks zuständig.

affiliate / Affiliate

Affiliate ist die englische Bezeichnung für "als Mitglied aufnehmen", "angliedern", "sich anschließen" - oder: "affiliated company" steht für "Tochtergesellschaft". Bezüglich des Internets sind damit sogenannte "Partner-Programme" gemeint.

Agent

Programm, das im Auftrag des Nutzer Anfragen im Netz durchführt und die Antworten bereitstellt.

Algorithmus

Algorithmus die Beschreibung eines methodischen Weges zur Lösung eines (mathematischen) Problems

Alias-Name

Ein Aliasname ist ein kurzer, prägnanter Ersatzname, der statt des vollen Namens als Empfängeradresse eingerichtet werden kann. (Bsp.: hallo@provider.de). Umlaute dürfen beim Aliasnamen nicht vorkommen, ansonsten sind beliebige Kose- oder Phantasienamen möglich. Sie können damit Ihre Adresse zugleich interessanter und auch anonymer gestalten

Analog

abgeleitet vom griechischen Wort: analogos = verhältnismäßig, proportional. Fließende Darstellung von Werten - im Gegensatz zu digitalen Signalen können analoge beliebige Zwischenwerte annehme. Über das herkömmliche Telefonnetz werden Informationen in Form von Schwingungen als analoge Signale übertragen. Der Computer und das ISDN-Netz benötigen Daten jedoch in digitaler Form. Zur Umwandlung analog/digital und umgekehrt dienen sog. Analog-digital-Wandler. Ein Modem überträgt die Daten digital, nachdem es sie in einem Träger (Carrier) aufmoduliert hat.

Animated GIF (Animierte GIF-Dateien)

Spezielles Grafikformat, das eine Animation oder einen Bewegungsablauf erzeugt. Animierte GIFs bestehen aus einer Summe von einzelnen GIFs, die - ähnlich einem Daumenkino - schnell hintereinander gezeigt werden.

Anwendungsprogramm

Programm zur Lösung bestimmter Aufgaben und zum Erstellen von Dokumenten, wie z.B. Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogramme.

Apache

Open-Source-Web-Server.

Applet

In der Regel sind damit Programme gemeint, die in der Programmiersprache Java entwickelt wurden und in Verbindung mit einem Java-fähigen Internet - Browser eingesetzt werden.

Arbeitsspeicher (Ram)

Schneller Speicher (auch Hauptspeicher genannt), auf den beliebig zugegriffen werden kann und der seinen Inhalt beim Abschalten des Stroms verliert.

ASCII

Abkürzung für "American Standard Code for Information Interchange" (Amerikanische Standarddarstellung für den Austausch von Informationen). Der ASCII-Code (ASCII-Standard) hat sich in den 60er Jahren zur Zeit der Datenübertragung mittels Telex entwickelt. Für jedes Zeichen, das über die Tastatur des Computers eingegeben werden kann, gibt es einen standardisierten ASCII-Zahlencode. Damit soll sichergestellt werden, dass auf jedem Computer die Zeichen immer auf die gleiche Weise dargestellt werden bzw. dass Texte zwischen verschiedenen Systemen ausgetauscht werden können. Weil der Standard sich nur auf das engliche Alphabet bezieht, gibt es z.B. bei E-Mails mitunter Probleme mit Umlauten und dem "ß". Das liegt daran, dass manche Programme noch mit dem 7-Bit-ASCII-Code arbeiten, der weder Sonderzeichen noch Umlaute enthält. Für Sonderzeichen ist aber die 8 Bit-Struktur notwendig.

Athlon

Athlon, so benennt Mitte 1999 AMD den K7-Prozessor. Damit passt AMD die Namensgebung seinem Konkurenten INTEL an, der seine Chips schon seit längerem mit Namen versieht, die nach intergalaktischen Rittern oder chemischen Zusätzen klingen.

Attachment-Anhang

Attachment sind Dateien, die an E-Mails angehängt werden. Im Prinzip ist es möglich, Dateien aller Art zu versenden (Texte, Bilder, Grafiken, Sound, Programme...).

Auflösung

Unter Auflösung versteht man die Anzahl der waagerechten und senkrechten Bildpunkte (Pixel), aus denen sich ein Monitorbild zusammensetzt (dpi, ppi, lpi). Grundsätzlich gilt: je höher die Auflösung des Bildes, desto detailreicher ist die Darstellung des Bildschirminhaltes und desto größer ist der verfügbare Arbeitsbereich auf dem Bildschirm.

Authentizität

Mit Hilfe der Authentizität wird sichergestellt, daß eine Meldung tatsächlich von derjenigen Person oder Institution stammt, welche sich als Absender ausgibt.

autoexec.bat

Eine Batch-Datei, die verschiedene Funktionen während des Systemstarts durchführt.

Autoresponder

Software, die E-Mails automatisch beantwortet. Bei manchen E-Mail-Programmen als Teilfunktion ausführbar. Dies ist sehr praktisch, wenn Sie z.B. in Urlaub sind. Der Autoresponder verschickt dann eine E-Mail mit einem von Ihnen vorgefertigten Text an alle Benutzer, die Ihnen während Ihres Urlaubs E-Mails senden. Klären Sie mit Ihrem Provider, ob Sie diese Funktion nutzen können, und was dabei beachtet werden muß.

AVI

Abkürzung für "Audio-Video-Integration". Diese Technologie (von Windows) ermöglicht die gemeinsame Speicherung von Bild und Ton in einer Datei. Um AVI-Filme anzusehen, benötigt Ihr Browser ein entsprechendes Plug-In.

B2B

Abkürzung für "Business to Business"

B2C

Abkürzung für "Business to Customer"

Back-Office

Der Begriff "Back Office" faßt alle Prozesse zusammen, die ”hinter den Kulissen“ ablaufen - dazu gehört beispielsweise die unternehmensinterne Weiterbearbeitung von Bestellungen oder Reklamationen. Das Back Office dient gleichermaßen als Schnittstelle zu Front-Office-Systemen wie auch zu ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning). Für den reibungslosen Datenaustausch vom Kundenkontakt ins Unternehmen hinein und umgekehrt bieten die Customer Relationship Management Lösungen entsprechende offene Schnittstellen.

Backbone

Englische Bezeichnung für Rückgrat. Ein Backbone ist der Hauptstrang / die Hauptstraße eines Netzwerks und verbindet die PoPs eines Internet Service Providers (siehe ISP) untereinander. Stern- und ringförmige Backbones tauchen sehr häufig auf.

Backup

Sicherheitskopie eines Datenbestandes

Bandbreiten

Bezeichnet die Übertragungsleistung eines Leitungssystems und wird in BIT /s, bzw. in MBit /s angegeben. Sollte die anfallende Datenmenge die Leistungsgrenzen überschreiten, wird die Kommunikation entweder sehr langsam oder bricht gänzlich ab.

Banner

Engl. Begriff für "Flagge". Die Werbeflächen bzw. Werbe-Bilder auf den einzelnen Seiten im WWW bezeichnet man als "Banner". Durch Anklicken dieser Banner gelangt man zur jeweiligen Website des Werbenden.

BC / BCC

Abkürzung für Blind (Carbon) Copy. Um zu vermeiden, daß der Empfänger einer E-Mail sieht, wer außer ihm die Nachricht noch erhalten hat, können mit der Funktion BC eines E-Mail-Programms gleichsam "blinde" Kopien einer E-Mail verschickt werden.

Benutzerkennung

Mit ihr (auch User-ID, Login-Name genannt) teilt man einem Computer oder einem Netzwerk mit, dass man zu seiner Benutzung berechtigt ist. Das kann ein "Realname" (ein echter Name), ein Pseudonym oder auch eine Zahlenfolge sein. Zusätzlich zur Benutzerkennung benötigt man in der Regel ein Paßwort.

Berechtigung

auch: "Authorization"; das Recht eines Anwenders, auf bestimmte Daten (nur) mit definierten Funktionen wie Lesen, Ändern, Einfügen oder Löschen zuzugreifen. Diese Rechte werden von einem Administrator vergeben.

Beta Verison

Eine lauffähige, aber noch nicht endgültige Version eines Programms. Solche Programmfassungen werden von Fachhändlern und ausgesuchten Testpersonen ausprobiert, um letzte Fehlerquellen zu finden.

Betriebssystem

Betriebssysteme sind die derzeit wichtigsten PC-Programme. Ohne Betriebssysteme läuft kein Computer: Sie verarbeiten vom Benutzer eingegebene Daten, verwalten die gespeicherten Dateien und kontrollieren angeschlossene Geräte wie Drucker und Festplatten. Gleichzeitig dienen sie als Basis für Anwenderprogramme wie Text- und Dateiverarbeitung, die ohne den Unterbau des Betriebssystems nicht laufen können.

Mit der Entwicklung von MS-DOS und WINDOWS gelang Microsoft der Durchbruch auf dem Markt. Während DOS sich noch weitgehend auf die Eingabe von Programmbefehlen über die Tastatur beschränkte, kann der Nutzer bei Windows den Computer über eine graphische Oberfläche mit Hilfe der Maus steuern.

Beispiele für Betriebssysteme: MS-DOS, Novell, Windows, OS/2, BeOS, Linux, Mac OS von Apple

Bildauflösung

Anzahl der Pixel pro Inch oder Zentimeter eines Bildes. Bilder für Internetseiten sollten eine Auflösung von 72 ppi (Pixel pro Inch) besitzen.

Bildformat

Jedes Bildverarbeitungsprogramm erlaubt den Umgang (Laden und Speichern) mit einer ganzen Reihe von Dateiformaten. Damit wird dem Anwender die Möglichkeit geben, abhängig von seinen weiteren Plänen das für Ihn sinnvollste Format zu verwenden. JPEG und GIF sind die wichtigsten Formate, um Bilder WWW-gerecht zu speichern. Aktuelle Web-Browser können beide Bildformate verarbeiten.

bit

Abkürzung für "Binary Digit". Die kleinste Informationseinheit im binäre Zahlensystem, die einer Speicherzelle entspricht. Ein Bit kann entweder den Wert 0 oder 1 annehmen. 8 Bit werden zu einem Byte zusammengefaßt.

Bit/s

Abkürzung für "Bit pro Sekunde" (auch: bps). Die gängigste Methode, Übertragungsraten in der Datenfernübertragung zu messen. Dieser Wert legt fest, wie viele Informationseinheiten pro Sekunde an einen anderen Rechner übertragen werden. Um zu berechnen, wie viele Zeichen pro Sekunde übertragen werden, gilt als Faustregel: bps/10. Bei einer Übertragungsrate von 2400 bps werden also zirka 240 Zeichen je Sekunde übertragen. Beim File-Transfer selbst gehen noch ein paar Bit pro Sekunde für das Übertragungsprotokoll drauf. Effektiv kommt man dann bei 2400 bit/s auf maximal 230 Zeichen pro Sekunde - zusammen mit dem achten Datenbit versenden die Modems nämlich noch ein Stop- und ein Startbit. Oder anders: Für 8 Bit Daten überträgt ein Modem insgesamt 10 Bit über die Leitung. Zugangsgeschwindigkeiten bundesweit abfragen - Surfer können hier die Geschwindigkeit (Download-Geschwindigkeit - Upload-Geschwindigkeit in kbit/s und kByte/s) des eigenen Zugangs messen: http://www.wieistmeineip.de/speedtest/

Bitmap

Bild oder Grafik auf der Basis von Bits. Im allgemeinen sind mit Bitmaps Rastergrafiken gemeint, bei denen das Bild in unabhängig voneinander kontrollierbare Einzelpunkte aufgelöst wird. Die Höhe der Auflösung ergibt sich aus der Anzahl der Einzelpunkte innerhalb einer festgelegten Fläche. Die andere Variante der Bildspeicherung sind vektororientierte Grafiken oder Bilder, bei denen nicht einzelne Punkte, sondern mathematische Beschreibungen von allen im Bild vorkommenden geometrischen Figuren gespeichert werden.

BMP Dateien

BMP-Dateien (Dateierweiterung .bmp; nicht zu verwechseln mit "Bitmaps"), sind spezielle Formate zur Speicherung von Grafiken unter Windows oder OS/2.

Browser

Software, die zum Betrachten von WWW-Seiten notwendig ist (z.B. Internet Explorer, Netscape Navigator, Opera, Mosaic). Der WWW-Browser benutzt zum Laden der Dokumente das HTTP-Protokoll (Hypertext Transfer Protocol). Die übertragenen Dokumente enthalten informationen in der Hypertext Markup Language (HTML), anhand deren der Browser die Bildschirmdarstellung berechnet.

Byte

Ein Byte ist die kleinste adressierbare Speicherstelle. Es besteht aus 8 Bits. Da ein Bit zwei Zustände einnehmen kann, ermöglicht ein Byte (2 hoch 8) 256 Kombination und damit die Darstellung von 256 verschiedenen Zuständen oder Zeichen. 1 KByte = 1024 Byte, 1 Megabyte = 1024 KByte.

Cache

Ein Zwischenspeicher, der Dateien aus dem Internet in eine Art "Zwischenlager" auf dem eigenen PC speichert. Je nach Konfiguration des Browsers werden dann die Seiten beim nächsten Abruf nicht wieder aus dem Internet, sondern aus dem Cache geholt.

Cascading Stylesheets (CSS)

Formatvorlagen für Webseiten. Ein Stylesheet definiert gleich mehrere Eigenschaften von Textelementen wie Schriftart, Schriftgröße und -farbe. Jede Vorlage trägt einen eindeutigen Namen, auf den man sich aus jeder Stelle im Dokument beziehen kann.

CC

Abkürzung für Carbon Copy. Wenn Sie in die CC-Zeile des E-Mail-Versandformulars die E-Mail-Adressen verschiedener Adressaten eingeben (mehrere Empfänger trennt man dabei durch ein Komma hinter der jeweiligen Adresse), so erhält jeder der Empfänger eine Kopie der Originalnachricht. Dabei ist (im Unterschied zu BC) für jeden Empfänger sichtbar, wer außer ihm noch eine Kopie erhalten hat. Vgl. E-Mail weiterleiten

Cebit

Die CeBIT (Akronym für Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation, ursprünglich Centrum der Büro- und Informationstechnik) ist die weltweit größte Messe für Informationstechnik und findet seit 1986 jedes Frühjahr auf dem Messegelände Hannover statt. Veranstalter der CeBIT ist die Deutsche Messe AG (DMAG).

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